Augusta Akademie begrüßt 94 neue Auszubildende

Nicht weniger als vier Ausbildungslehrgänge begannen zum Schuljahrbeginn an der Augusta-Akademie in Bochum-Linden.

Fachseminarleiter Uwe Machleit begrüßte unter anderem 44 Anwärterinnen und Anwärter in zwei Kursen für den Ausbildungsberuf des staatlich anerkannten Altenpflegers. „Altenpfleger sind hochqualifizierte Pflegekräfte“, so Machleit. „Es ist ein Beruf mit Zukunft, gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel. Auch deshalb sind die Schüler bereit, jeden Tag weite Anfahrtswege wie z.B. aus Marl, Dortmund und Wuppertal in Kauf zu nehmen.“

Klassenlehrerin Helgard Kille gab ihren neuen Schülerinnen und Schüler erste Einblicke zum Ablauf der dreijährigen dualen Ausbildung, die sich in 2.100 theoretische und 2.500 berufspraktische Ausbildungsstunden gliedert. Dabei werden die praktischen Ausbildungsinhalte in der stationären und ambulanten Altenhilfe sowie in der gerontopsychiatrischen und geriatrischen Fachabteilungen in den Krankenhäusern der Evangelischen Stiftung Augusta vermittelt.

Im dritten und vierten Lehrgang zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) bzw. Anästhesietechnischen Assistenten (ATA) empfingen Ausbildungsleiterin Katja Thurm und Fachkrankenpfleger Stefan Zimmer zusammen mit Einrichtungsleiter Machleit 30 OTA- und 20 ATA-Auszubildende. OTAs und ATAs übernehmen nach ihrer Ausbildung Aufgaben der OP- und Anästhesie-Assistenz im Krankenhaus-OP. Der Weg dorthin ist allerdings lang. „Die Ausbildung“, so Uwe Machleit, „dauert drei Jahre und umfasst 1.600 Stunden Theorie und 3.000 Stunden Praxis.“ Dabei werden konsequent die Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft umgesetzt. Praktische Erfahrungen sammeln die Auszubildenden in den OP-Abteilungen, den Notaufnahmen, Endoskopien und auf den Stationen sowie in den Zentralsterilisationen u.a. der Augusta Kliniken in Bochum und Hattingen.

„OTAs und ATAs sind auf Grund der Umstrukturierungen in den Operationssälen der Krankenhäuser sehr gesucht“, berichtet Katja Thurm, „Eine Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung ist deshalb praktisch sicher.“

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